
Der Tracking-Oszillator verfolgt die Grundfrequenz (die wahrgenommene „Tonhöhe“) des eingehenden monophonen (einstimmigen) Audiosignals und erzeugt einen synthetischen Ton gleicher Frequenz. Die FM-Klangerzeugung des Tracking-Oszillators besteht aus zwei Oszillatoren, die jeweils eine Sinuswelle erzeugen. Die Frequenz von Oszillator 1 (des Trägers) wird von Oszillator 2 (dem Modulator) moduliert, wodurch die Sinuswelle von Oszillator 1 verformt wird. Das Ergebnis ist eine Wellenform mit einer reichhaltigen harmonischen Struktur.
Wichtig: Die in diesem Abschnitt behandelten Parameter sind nur verfügbar, wenn das Menü „Synthesis In“ auf die Option „Osc“ gesetzt ist. Weitere Informationen findest du unter Parameter für „Synthesis In“ von EVOC 20 TrackOscillator.

Feld „FM Ratio“: Wählt das Frequenzverhältnis zwischen Oszillator 1 und 2, das den grundlegenden Charakter des Klangs bestimmt. Geradzahlige Werte (oder ihr Vielfaches) erzeugen harmonische Klänge, während ungeradzahlige Werte (oder ihr Vielfaches) zu unharmonischen, metallischen Klängen führen.
Eine FM-Ratio von 1.000 erzeugt ein der Sägezahnwelle ähnliches Ergebnis.
Eine FM-Ratio von 2.000 erzeugt ein Ergebnis, das einer Rechteckwelle mit einer Pulsweite von 50 % ähnelt.
Eine FM-Ratio von 3.000 erzeugt ein Ergebnis, das einer Rechteckwelle mit einer Pulsweite von 33 % ähnelt.
Drehregler „FM Int“: Legt die Modulationsintensität fest. Höhere Werte resultieren in einer komplexeren Wellenform mit mehr Obertönen.
Bei einem Wert von „0“ ist die FM-Klangerzeugung deaktiviert und eine Sägezahnwelle wird erzeugt.
Bei Werten über „0“ ist die FM-Klangerzeugung aktiviert. Höhere Werte resultieren in einem komplexeren und höhenreicheren Klang.
Wertefeld „Coarse Tune“: Legt die Tonhöhenverschiebung des Oszillators in Halbtönen fest.
Wertefeld „Fine Tune“: Legt die Tonhöhenverschiebung in Cents fest. Ein Cent entspricht einem hundertstel Halbton.